Die Teilnehmer des Winterwurf-Wettkampfs (von links): Tamino Willnat, Martin Bargmann, Rolf Carls, Arndt Brümmerhoff, Nikita Polnikov, Annika Mayer und Tjorben Mayer. (Foto: Rudi Mayer)

Dass bei ungünstigem Wetter und nach der Trainingspause zu Weihnachten noch keine Höchstleistungen zu erwarten sind, war vorher schon klar, als die Leistungsträger vom MTV Soltau zum traditionellen Winterwurf-Testwettkampf auf eigener Anlage und zum Hallensportfest nach Hannover fuhren. Kalt und regnerisch stellte sich das Wetter für den Diskus- und Speerwurf in Soltau dar. Sieben Teilnehmer des MTV Soltau und fünf Kampfrichter, unter anderem die drei frisch ausgebildeten Obleute Kerstin Willnat, Rolf Carls und Hermann Cohrs aus Munster, fanden sich auf den Wurfanlagen im Hindenburg-Stadion ein, um ohne Konkurrenz aus dem Heidekreis zunächst den Speer an weite Flüge zu gewöhnen. Dies gelang am besten dem Spezialisten Tamino Willnat, der mit 43,13 Metern die Tagesbestweite erzielte, aber rund acht Meter unter seiner letztjährigen Bestleistung blieb. Ihm am nächsten kamen in der Männerklasse Martin Bargmann mit 39,56 Metern, in der Klasse M60 Rolf Carls mit 33,98 Metern und in der Klasse U18 Tjorben Mayer mit 33,30 Metern. Annika Mayer, im ersten Jahr der Frauenklasse angehörend, erzielte beachtliche 26,68 Meter und blieb damit nur knapp unter ihrer letztjährigen Bestleistung.

Weitere Ergebnisse: Arndt Brümmerhoff (M50) 26,79 Meter und Nikita Polnikov 24,31 Meter. Auch der kalte Diskus, kaum trocken zu halten, wollte noch nicht so recht fliegen, wenn auch Rolf Carls angesichts der Umstände sehr beachtliche 34,33 Meter erzielte. Ihm folgten Tamino Willnat (26,36m), Annika Mayer (24,97m), Martin Bargmann (24,66m), Arndt Brümmerhoff (23,98m), Nikita Polnikov (23,00m) und Tjorben Mayer (21,57m). 

Am Folgetag starteten Martin Bargmann und Arndt Brümmerhoff beim gut besetzten Hallensportfest in Hannover, wobei die fast überall unter besseren Bedingungen trainierende Konkurrenz im Sportleistungszentrum Hannover natürlich nicht schlagbar war. Das Spezialtraining vor Weihnachten war zwar sehr hoffnungsvoll verlaufen, der komplizierte Bewegungsanlauf des Dreisprungs erwies sich jedoch noch nicht als ausreichend gefestigt, weshalb das Ergebnis – Bargmann sprang bei seinem besten Versuch etwa 40 Zentimeter vor dem Balken ab und verpasste mit 11,96 Metern eine neue persönliche Bestleistung, die bisher auf 12,24 Metern steht - ihn nicht befriedigen konnte. Der kürzlich absolvierte Skiurlaub mag wohl ausschlaggebend dafür gewesen sein, dass er auch im Hochsprung mit nicht ganz befriedigenden 1,88 Metern und Rang drei hauptsächlich Anlaufprobleme hatte. Arndt Brümmerhoff hatte das gleiche Problem beim Dreisprung und blieb mit mageren 9,88 Metern deutlich hinter seinem tatsächlichen Leistungsvermögen.


Geschrieben von Sandra Bargmann am 10.01.2019
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